Kaddelicious Rezeptewelt
Hier findest du das ein oder andere Rezept aus meiner veganen Küche. Rezepte, die ich oft selbst koche und die von meinen Mitmenschen und mir als „delicious“ bezeichnet wurden. Und da meine Liebsten mich meist Kaddel nennen, ergibt sich daraus meine „Kaddelicious Rezeptewelt“.
Viel Spaß beim Nachkochen. Vergiss dabei die wichtigste Zutat nicht- die Liebe. Ich verspreche dir, du kannst sie schmecken.
Kaddels Pad Thai
Zutaten für 2-3 Personen
Gemüse
- ¼ Lauch
- 6–8 Champignons
- 1 Handvoll Zuckerschoten
- 1–2 Karotten
- 1–2 Pak Choi
- 1 große Spitzpaprika
Für die Soße:
- 1 Limette (Abrieb + Saft)
- 1–2 TL Erdnusscreme oder Erdnussbutter
- 1 TL Ahornsirup
- 1–3 EL Sojasoße
- Abrieb von etwas Ingwer (nach Geschmack)
- Etwas vom Kochwasser der Nudeln
Weitere Zutaten:
- 225 g Pad Thai Nudeln (von DM oder andere Nudeln)
- 1 EL Kokosöl
- 1 Handvoll geröstete Erdnüsse
- 1 Handvoll Koriander
- 1 Chili
Zubereitung
1. Gemüse schneiden:
Lauch in feine Streifen schneiden. Pilze in Scheiben schneiden. Paprika in Streifen schneiden. Karotten mit einem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Pak Choi in Streifen schneiden. Korianderblätter abzupfen und fein hacken.
2. Nudeln kochen:
Nudeln nach Packungsanleitung in heißem Wasser kochen. Eine Minute früher aus dem Wasser nehmen. Etwas Kochwasser aufbewahren. Während die Nudeln kochen: Schritt 3 und 4 erledigen.
3. Gemüse anbraten:
Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Lauch, Pilze und Paprika bei mittlerer Hitze anbraten.
4. Soße zubereiten:
In einer kleinen Schüssel Erdnusscreme, Sojasoße, Ahornsirup, Limettenabrieb und Limettensaft mischen. Etwas Kochwasser dazugeben, bis die Soße cremig ist.
5. Alles zusammenfügen:
Zuckerschoten, Karottenstreifen und Pak Choi in die Pfanne geben. Kurz mitbraten. Nudeln dazugeben. Soße darüber geben und gut vermengen. Falls nötig, noch etwas Kochwasser, Sojasoße oder Limettensaft hinzufügen.
6. Servieren:
Auf zwei Teller verteilen. Mit Koriander, Chili und Erdnüssen garnieren.
Guten Appetit!
Kaddels Linseneintopf
Wer kennt ihn nicht, den würzigen Klassiker aus der Kindheit? Für mich ist Linsen mit Spätzle bis heute ein absolutes Wohlfühlgericht, besonders an kalten Tagen. Meine vegane Version bringt alle wichtigen Nährstoffe auf den Teller:
- Proteine aus den Linsen – für starke Muskeln und Energie
- Kohlenhydrate aus den Spätzle – als perfekte Energiequelle
- Ballaststoffe- aus den Karotten und Linsen
- Vitamine & Mineralstoffe – aus dem Wurzelgemüse
- Gesunde Fette– aus hochwertigen Pflanzenölen
Dieses Gericht erinnert an Kindheit, wärmt von innen und ist einfach „kaddelicous“! Diese Gericht Koche ich aus dem Gefühl, aus meinen Bauch heraus und es kann sein, dass du mehr Karotten, mehr Lauch oder sonst etwas hinzufügen magst.
Zutaten für 4-5 Personen
- ca. 150 g Knollensellerie
- 2 Schalotten
- 2 Karotten
- 2 Pastinaken
- 200 g Champignons
- 1/2-1 Stangen Lauch
- 1/2 Bund Petersilie
- Räuchertofu (eine Packung)
- 200 g braune Linsen
- 2-4 EL Raps- oder Olivenöl
- 2 EL Tomatenmark
- 4 EL Mehl (Alternativ für glutenfrei: 2 EL Maisstärke)
- 700ml - 1L Gemüsebrühe (vgl. Kaddels Gewürzpaste für Brühe)
- 2 Lorbeerblätter
- 3-4 EL Sojasauce
- 3-4 Balsamicoessig
Zubereitung
Gemüse vorbereiten
Bereite zunächst das Gemüse vor, indem du die Pastinaken, Schalotten und den Sellerie schälst. Schneide dann das gesamte Gemüse (Lauch, Champignons, Karotten, Pastinaken, Sellerie und Schalotten) in kleine Stücke. Ich mag es, wenn alle die gleiche Größe haben und sehr fein geschnitten sind, damit man am Ende alle Bestandteile auf einem Löffel genießen kann.
Anbraten
Brate das gesamte Gemüse bei mittlerer Hitze in einem großen Topf an und rühre regelmäßig um. Gib die Lorbeerblätter hinzu. Sobald das Gemüse glasig ist, füge das Tomatenmark hinzu und brate es mit an. Gib das Mehl oder die Maisstärke dazu und brate sie kurz mit. Lösche das Ganze mit dem Essig und der Sojasoße ab.
Kochen
Füge die Linsen hinzu, rühre um und gib dann langsam die Brühe hinzu. Ich koche das Gericht etwa 30-40 Minuten und gebe dabei immer wieder Flüssigkeit hinzu. Alternativ kannst du auch direkt genügend Flüssigkeit hinzufügen. Je nach Topf musst du mehr oder weniger rühren.
Nebenbei - die Beilagen
Am liebsten esse ich Linsen mit Spätzle, die ich selbst mit meiner Spätzlepresse mache. Es ist schwer, ein Rezept dafür zu geben, da der Teig beim Schaben anders sein muss als beim Pressen. Ich gebe die gewünschte Menge an Mehl (Dinkel 630) in eine Schüssel, füge eine Prise Kurkuma für die Farbe und eine Prise Kala Namak für den leicht schwefeligen Ei-Geschmack hinzu. Alternativ geht auch normales Salz. Danach füge ich kaltes Wasser in kleinen Mengen hinzu und rühre mit einem Kochlöffel, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat.
Die Spätzle werden dann etappenweise in kochendes Wasser gepresst. Mit einer Gabel löse ich sie von der Presse, trenne sie im Topf voneinander und nehme sie sofort mit einem Schaumlöffel heraus, sobald sie oben schwimmen. Danach kann die nächste Portion gepresst werden.
Man kann natürlich auch fertige Spätzle kaufen und diese in dieser Zeit zubereiten.
Alternativ passen auch Salzkartoffeln sehr gut dazu.
Abschmecken
Sobald die Linsen fertig sind, schmecke sie mit Salz, Pfeffer, ggf. Muskat, Ahornsirup und eventuell etwas Sojasoße ab. Füge die Petersilie hinzu, halte etwas zum Garnieren zurück. Verteile das Gericht auf Teller und richte es an.
Guten Appetit!
Kaddels Chili sin Carne
Diese Gericht liebt bei uns in der Familie jeder- von klein bis groß. Wir arbeiten hier mit verschiedenen Toppings und verschiedenen Beilagen. So kann jeder dem eigenen Teller eine individuelle Note verpassen, je nach Stimmung, Geschmack und Bedürfnis. Für mich ist es wichtig, dass jeder, auch die Kinder, ganz bewusst spüren, welches Lebensmittel gerade gut tut. Mit der Auswahl an Toppings und Beilagen kann man das gewährleisten und gibt gleichzeitig bei einem „vorgegebenen“ Essen ein Stück Selbstbestimmung zurück.
Zutaten für ca. 6 Personen:
- 100 g Quinoa oder 100 g rote Linsen getrocknet
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Paprikaschoten, z.B. Spitz (ist bekömmlicher) rot und gelb insgesamt ca. 300 g
- ( optional: eine Süßkartoffel)
- 2-3 Schalotten
- 1 (rote) Chili
- 1 Dose Kidneybohnen Abtropfgewicht ca. 255g
- 1 Dose schwarze Bohnen Abtropfgewicht ca. 245g
- 1 Dose Mais Abtropfgewicht 285 g
- 2 Dosen stückige Tomaten 800 g
- 4-5 EL Olivenöl
- 2 EL Tomatenmark
- 500-750 ml Gemüsebrühe
- Salz und Pfeffer
- 2-3 EL Gewürzmischung "México" (alternativ:2 TL Paprikapulver, mild oder scharf, 1,5 TL Kreuzkümmel, 1 Prise Knoblauchgranulat, 1 Msp Cayennepfeffer, 1 Prise Zucker)
- 2-3 "Ribbele" Zartbitterschokolade (99%)
Toppings & Serviervorschläge (Optional)
- Limette
- Kokosjoghurt
- Kräuter: Petersilie oder Koriander
- Mais-Tortillas
- Reis
- Avocado
- Guacamole
Zubereitung:
1. Gemüse vorbereiten:
- Schalotten, Süßkartoffel und Knoblauch schälen.
- Paprika, Süßkartoffel und Schlotten sowie die Chili in kleine Stücke schneiden. Der Knoblauch bleibt am Stück.
- Mais, schwarze Bohnen und Kidneybohnen nacheinander abgießen und mit kaltem Wasser abspülen, dann beiseite stellen.
- Falls du Reis dazu servieren möchtest, solltest du den jetzt nach Anleitung kochen. Ich nutze einen Reiskocher und verwende Basmati.
2. Chili kochen:
- Schalotten, Paprika. Süßkartoffel und Knoblauch (am Stück) sowie die Chili* in einem großen Topf mit Öl bei mittlerer Hitze sanft anbraten, bis die Schalotten glasig sind.
- Gewürze und Tomatenmark hinzufügen und für wenige Minuten weiter anbraten.
- Füge den Linsen bzw. den Quinoa hinzu.
- Mit der Hälfte der Brühe und den Tomaten ablöschen. Halte etwas Brühe zurück (200-300 ml) und gib sie später hinzu, wenn du das Gefühl hast, dein Chili ist zu fest.
- Lass dein Chille 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel bei regelmäßigem Rühren köcheln, bis Quinoa/ Linsen weich sind.
4. Während des Kochens- Toppings vorbereiten:
- Bereite jetzt deine Toppings vor. Sie sind kein Muss, ich selbst mag es aber jedem Teller eine individuelle Note zu geben. Gerade wenn man für eine Familie mit Kindern oder Fremde kocht, macht es Sinn hier ein paar Möglichkeiten anzubieten, damit jeder nach seinem eigenen Geschmack mit den verschiedenen Kruätern, der Schärfe etc. „Spielen“ kann. Kinder mögen das sehr.
- Kräuter getrennt voneinander schneiden und in Schälchen geben.
- Kokosjoghurt rühren und in Schälchen füllen.
- Limette warm waschen, mit einer Reibe den Abrieb vorbereiten und in ein Schälchen geben. Limette in Spalten schneiden (ca. 6) und auf einem Teller anrichten.
- Avocado schneiden und in ein Schälchen geben.
- Guacamole zubereiten (siehe in der Kategorie "Dips und Aufstriche).
- Tortillas erwärmen und ggf. weitere Tortilla Toppins zubereiten: Salsa, Guacamole, Tofu etc.
5. Chili fertigstellen:
- Gib, sobald die Linsen/der Quinoa gar ist, den Mais und die beiden Bohnensorten in dein Chili.
- Ggf. noch etwas Brühe hinzufügen.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Gib die Schokolade in dein Chilli und lass sie schmelzen.
- Nochmal umrühren.
6. Servieren:
- Gib dein Chilli in tiefe Teller.
- Toppings hinzufügen.
- Wenn du dein Chili ohne Chili gekocht hast, kannst du es nun mit Chilis toppen.
*-->wenn keine Kinder mitessen. Falls Kinder mitessen, nutze die Chili am Ende als Topping! Siehe Schritt 6.
Guten Appetit!
Kaddels Herbsteintopf
Im Herbst gibt es so viel saisonales Gemüse und Obst, und die Temperaturen laden zu Eintöpfen und deftigeren Gerichten ein. Hier ein Rezept, das bei uns die ganze Familie liebt, das man super vorkochen und aufwärmen kann.
Zutaten für 4-6 Personen:
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 2 Schalotten
- 2 Karotten
- 1/4 Sellerie
- 4 Kartoffeln
- 100-200 g braune Champignons
- 1/2 Stange Lauch
- 200 g Pastinake
- 4 EL Tomatenmark
- 400 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Kurkuma
- Thymianzweig oder getrockneter Thymian (nach Geschmack)
- 2 Lorbeerblätter (später entfernen)
- 1-4 EL Sojasoße (je nach Geschmack)
- Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
- Ahornsirup
Toppings:
- Räuchertofu (gewürfelt, kross anbraten und mit Sojasoße ablöschen)
- Gebratene Pilze (z. B. Kräuterseitlinge, Champignons oder Pfifferlinge)
- frische Petersilie
- Kerne und Nüsse
- Walnussbrot oder glutenfreies Brot
Zubereitung:
1. Vorbereitung:
Schneide die Schalotten, Karotten, Sellerie, Champignons, Pastinaken und den Lauch in kleine Stücke.
2. Anbraten:
Erhitze etwas Olivenöl in einem großen Topf. Gib das vorbereitete Gemüse hinein und brate es bei mittlerer Hitze an, bis es glasig ist.
3. Kürbis und Kartoffeln schneiden:
Schneide den Hokkaido-Kürbis (mit Schale) und die Kartoffeln klein. Tipp: Lagere die geschnittenen Kartoffeln in kaltem Wasser, bis du sie verwendest.
4. Würzen und Tomatenmark dazugeben:
Gib das Tomatenmark, das Kurkuma und den Thymian zum glasigen Gemüse und brate alles kurz weiter an.
5. Ablöschen:
Lösche das Gemüse mit der Sojasoße und der Gemüsebrühe ab. Du kannst fertige Gemüsebrühe, eine vegane Gewürzpaste oder Instantbrühe verwenden.
6. Kürbis und Kartoffeln hinzufügen:
Gib den Kürbis in den Eintopf. Du kannst die Kartoffeln entweder direkt mitkochen oder separat garen und später hinzufügen.
- Vorteil beim Mitkochen: Die Kartoffelstärke macht den Eintopf sämiger.
- Nachteil beim Mitkochen: Die Kartoffeln könnten zu weich werden und zerfallen.
7. Abschmecken:
Koche den Eintopf, bis alles gar ist und die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schmecke am Ende mit Sojasoße, Salz, Pfeffer und etwas Ahornsirup ab.
8. Servieren:
Verteile den Eintopf auf Teller und gib nach Wunsch die Toppings darüber.
Guten Appetit!
Kaddels Bowl
Diese Bowl bereite ich oft vor, wenn ich einen langen Tag habe und keine optimale Lösung für ein Mittagessen habe. Sie kann jedes Mal anders aussehen, weil ich einfach schaue, was ich da habe oder worauf ich Lust habe. Die Kombi variiert sehr. Ich achte dabei auf eine ausgewogene Balance der Bestandteile, wiege hier aber nichts ab:
Basis der Bowl:
- Verwende jeweils etwa 30 % Kohlenhydrate, Eiweiß und Gemüse/Obst für die Basis.
- Kohlenhydrate: Reis, Glasnudeln oder Quinoa
- Eiweiß: Tofu, Tempeh, Kichererbsen oder Edamame
- Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe: Gemüse und Obst nach Wahl
- Für den Geschmack und zusätzliche Nährstoffe: Nüsse, Kerne und Soße.
Zutaten für das Erdnussdressing (für ca. 2 Bowls):
- 3–4 EL Erdnussmus
- 1 EL Reisessig
- 2–4 EL Sojasoße (je nach Geschmack)
- 1 Stück Ingwer, gerieben
- 1 EL Ahornsirup oder Reissirup
- Abrieb und Saft von 1–1,5 Limetten
Zubereitung des Dressings:
1. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen.
2. Es geht leichter, wenn das Erdnussmus Zimmertemperatur hat.
3. Alternativ kannst du das Dressing auch im Mixer zubereiten.
4. Für eine To-Go-Bowl das Dressing in ein kleines Glas füllen. Es hält sich mehrere Tage im Kühlschrank. Vor Gebrauch gut schütteln.
Mögliche Zutaten für die Bowl (nach Belieben variierbar):
- Kohlenhydrate: Glasnudeln, Reis oder Quinoa
- Eiweiß: Tofu oder gebackene Kichererbsen
- Gemüse:
- 1–2 Karotten
- 1 Pak Choi oder 4 Blätter Chinakohl
- 1/4 Gurke
- 1/2 Paprika
- Zuckerschoten (ca. eine Handvoll)
- 1/2 Tasse Edamame
- 4–8 Radieschen
- 4–6 Mini-Maiskolben
- Zum Garnieren:
- 1/4 Bund Koriander
- Sesam oder Cashewkerne
- Frische Chili
Zubereitung der Bowl:
1. Glasnudeln oder Reis/Quinoa zubereiten
- Wasser aufkochen. Die Glasnudeln in eine hitzebeständige Schüssel geben, mit dem heißen Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.
- Für Reis oder Quinoa: Nach Packungsanweisung kochen.
- Falls die Edamame gefroren sind, kannst du sie im heißen Wasser mit den Glasnudeln ziehen lassen.
2. Tofu oder Kichererbsen vorbereiten:
- Tofu abtrocknen, in Stücke schneiden und in einer Pfanne anbraten. Mit etwas Sojasoße ablöschen.
- Alternativ Kichererbsen mit Kokosöl im Backofen rösten und nach Geschmack würzen (z. B. mit Curry). Alternativ kannst du sie auch in der Pfanne braten.
3. Gemüse vorbereiten:
- Das Gemüse fein schneiden, Koriander zupfen und Chili in feine Scheiben schneiden.
4. Anrichten:
- Die vorbereiteten Nudeln oder das Getreide in einer Schüssel oder To-Go-Schale anrichten.
- Mit Gemüse, Tofu/Kichererbsen und Koriander garnieren.
- Sesam oder Cashewkerne und Chili daraufgeben.
5. Servieren:
- Vor dem Essen das Erdnussdressing über die Bowl geben und genießen!
Kaddels gerösteter Blumenkohl auf Hummus
Dieses Gericht ist eine hervorragende Quelle für Proteine, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und Kalzium. Es passt gut zu einem orientalischen Buffet und schmeckt sowohl mit als auch ohne Fladenbrot.
Zutaten
Gerösteter Blumenkohl:
- 200–300 g Blumenkohl
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Koriander
- 1 TL gemahlener Zimt
- 1/4 TL Cayennepfeffer
- 2 EL Olivenöl
- Salz
Hummus:
- 1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 480 g)
- 30–50 ml Aquafaba (Flüssigkeit der Kichererbsen)
- 40–50 ml Olivenöl
- Saft von 1 bis 1 1/2 Zitronen
- 1 TL Salz
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1/4 TL Cayennepfeffer
- 25–30 g Tahin
Toppings (optional):
Oliven, getrocknete Tomaten, Pistazien, Sesam, frischer Koriander, Harissa, Petersilie, Granatapfelkerne, ggf. Fladenbrot
Zubereitung
Schritt 1: Backofen vorheizen und Blumenkohl vorbereiten
Heize den Backofen auf 200–230 °C vor. Wasche den Blumenkohl und zerteile ihn in kleine Röschen.
Schritt 2: Blumenkohl würzen und rösten
Gib die Blumenkohlröschen in eine breite Auflaufform. Verteile Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Cayennepfeffer und Salz darüber. Gib das Olivenöl dazu und vermische alles gut. Röste den Blumenkohl ca. 30 Minuten im Ofen und rühre zwischendurch um. Passe die Temperatur bei Bedarf leicht an.
Schritt 3: Hummus zubereiten*
Während der Blumenkohl im Ofen ist, bereite den Hummus zu. Tropfe die Kichererbsen ab und fange die Flüssigkeit (Aquafaba) auf. Gib die Kichererbsen, Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Tahin in einen Mixer oder benutze einen Pürierstab. Füge zuerst nur die Hälfte des Aquafaba hinzu. Püriere die Mischung, bis sie cremig ist. Gib mehr Aquafaba dazu, wenn du eine weichere Konsistenz möchtest.
Schritt 4: Anrichten
Verteile den Hummus auf einem Teller. Nimm den Blumenkohl aus dem Ofen und lege ihn auf den Hummus. Verziere das Gericht nach Belieben mit Oliven, getrockneten Tomaten, Pistazien, Sesam, frischen Kräutern, Harissa oder Granatapfelkernen.
Guten Appetit!
Kaddels Dal
Dals sind wunderbare Gericht, die proteinreich sind, wärmend und so flexibel im Geschmack und der Kombination. Viele verschiedene habe ich ausprobiert. Hier ein Variante, die mir und meinen Lieben besonders gut schmeckt.
Zutaten: (ca.4 Personen)
- 1-2 EL Kokosöl oder Olivenöl zum Anbraten
- 2 Schalotten, gewürfelt
- 2 TL geriebener Ingwer (nach Geschmack auch mehr)
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Korianderpulver
- 1 TL Kreuzkümmelpulver
- 1 TL Paprikapulver (rot)
- 1 TL Garam Masala oder anderes Currypulver nach Geschmack
- 300 g rote Linsen
- 780 ml Gemüsebrühe
- 250 ml Kokosmilch
- 250 ml gehackte Tomaten (optional, alternativ mehr Kokosmilch)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 TL Ahornsirup
- Prise Zimt
- 2-3 EL Limetten- oder Zitronensaft, nach Geschmack
Zum Servieren (optional):
- Kokos-Minzdip (Kokosjoghurt mit Salz, Pfeffer, frischer Minze, Schuss Sojasoße)
- Frische Petersilie oder Koriander
- Sesam oder schwarzer Sesam
- Geröstete Cashewkerne
- Frischer Chili
- Reis oder Naan-Brot
Zubereitung:
1. Schalotten klein würfeln und den Ingwer reiben.
2. In einem großen Topf das Kokosöl (oder Olivenöl) erhitzen.
3. Schalotten und Ingwer im heißen Öl glasig dünsten.
4. Die roten Linsen hinzufügen und kurz mit anbraten.
5. Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Garam Masala dazugeben. Alles gut verrühren und etwa 1-2 Minuten sanft anbraten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten.
6. Die Gemüsebrühe dazugeben und gut umrühren. Den Deckel auflegen, aber leicht geöffnet lassen. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
7. Nun die Kokosmilch (und optional die gehackten Tomaten) dazugeben. Die Hitze reduzieren und das Dal ohne Deckel weiter köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Gelegentlich umrühren.
8. Mit Salz, Pfeffer, Ahornsirup, einer Prise Zimt und Limetten- oder Zitronensaft abschmecken.
Servieren:
Das fertige Dal in Schalen füllen und nach Belieben mit Reis, Naan-Brot und den gewünschten Toppings servieren.
Guten Appetit!
Kaddels Ramen
Ramen ist eine traditionelle japanische Nudelsuppe, die normalerweise nicht vegan ist. Ich habe eine vegane Version kreiert, inspiriert von einer Japanreise meines Mannes. Die Suppe ist ein „Baukasten“-Essen, bei dem jede*r am Tisch seine eigene Version zusammenstellen kann. Wichtig ist, dass du ausreichend Brühe kochst, damit jede*r die „Suppeneinlagen“ individuell wählen kann.
Zutaten für die Brühe (3-4 Pers.):
- 3-4 cm Ingwer, gerieben
- 3 Knoblauchzehen, geschält
- 2-3 EL Sesamöl (alternativ: Kokosöl)
- 2 L Gemüsebrühe (vorab zubereitet mit Gewürzpaste, Instant oder Fond)
- 2 EL Miso-Paste
- 4-6 EL Sojasoße
- 1 EL Reisessig
- 100-200 g Shiitake-Pilze oder braune Champignons, in dünne Scheiben geschnitten
Zubereitung der Brühe:
1. Gib das Sesamöl in einen großen Topf und erwärme es bei mittlerer Hitze.
2. Brate den geriebenen Ingwer, die Pilze und die ganzen Knoblauchzehen an. Achte darauf, dass nichts anbrennt, sonst kann es bitter schmecken.
3. Gib die Miso-Paste, den Reisessig und die Sojasoße hinzu und rühre alles gut um.
4. Lösche die Mischung mit der Gemüsebrühe ab und rühre alles gut durch.
5. Koche die Brühe mit geschlossenem Deckel für einige Minuten bei mittlerer Hitze.
6. Bereite währenddessen die Suppeneinlagen vor.
7. Entferne vor dem Servieren die Knoblauchzehen, falls gewünscht.
Suppeneinlagen (für ca. 3-4 Personen)
Hier arbeiten wir nach dem Prinzip: 30% Kohlenhydrate, 30% Eiweiß, 30% Vitamine und Mineralstoffe, 10% Kerne oder Samen.
Kohlenhydrate:
- 150-200 g Ramen-Nudeln pro Person (alternativ Glas-, Mie- oder Reisnudeln)
Eiweiß:
- Tofu (je nach Geschmack natur oder geräuchert) – ca. 1/2 Block pro Person
- Tofu roh in die Suppe geben oder
- Räuchertofu-Würfel anbraten und mit Sojasoße ablöschen
- Tofu-Hack: Tofu zerkrümeln, anbraten, etwas Tomatenmark und Sirup hinzufügen und mit Sojasoße ablöschen
- Edamame (vorgegart)
- Zuckerschoten (können geschnitten und roh in die Suppe)
Gemüse und Toppings:
- 2 Karotten, in dünne Streifen geschnitten (roh oder blanchiert)
- 1-2 Pak Choi oder 8 Blätter Chinakohl
- 1/2 Paprika, in dünne Streifen geschnitten (roh oder blanchiert)
- 4-6 Mini-Maiskolben (aus dem Glas)
- 1/4 Bund Koriander, fein gehackt
- 100-150 g Pilze (roh oder angebraten)
- 4 EL verschiedene Sprossen und Keimlinge
- Sesam oder Cashewkerne
- Frische Chili in Ringe geschnitten
- 1-2 Lauchzwiebeln in Ringe geschnitten
Servieren:
1. Richte die gewünschten Suppeneinlagen in einer Schüssel an.
2. Gieße die heiße Brühe darüber.
3. Füge deine gewünschten Toppings hinzu.
Guten Appetit!
Kaddels Ratatouille für jeden Tag
Ratatouille stammt aus der provenzalischen Küche und es gibt unzählige Variationen. Dieses Rezept ist alltagstauglich und lässt sich mit Reis, Ofenkartoffeln oder Pasta kombinieren. Auch Tofu passt gut dazu – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Zutaten (für 4 Personen):
- 1 große Aubergine (300-400g)
- Salz
- 2 Schalotten
- 4 Zehen Knoblauch
- 2 große Zucchini
- 3-4 rote Paprika (am besten gemischt in Rot, Gelb und Orange)
- Optional: 1 Fenchelknolle und 1-2 Stangen Sellerie
- 1 Dose geschälte Tomaten
- Olivenöl
- 1/2 Tube Tomatenmark
- ca. 3 TL Kräuter der Provence (oder frischer Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei)
- 1 TL Dattel- oder Ahornsirup
- Schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
1. Aubergine vorbereiten
- Aubergine waschen und in kleine Stücke schneiden.
- Die Stücke mit Salz bestreuen und 10-15 Minuten ziehen lassen, damit sie Wasser ziehen.
- Danach die Aubergine gründlich trocken tupfen.
2. Gemüse schneiden
- Schalotten und Knoblauch schälen. Schalotten klein schneiden, Knoblauch fein hacken.
- Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden.
- Paprika der Länge nach halbieren, entkernen und in feine Stücke schneiden.
3. Anbraten
- Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen.
- Schalotten, Auberginen, Knoblauch und Paprika in den Topf geben und etwa 5-7 Minuten kräftig anbraten.
- Danach die Zucchini hinzufügen und weitere 2-3 Minuten braten.
4. Tomatenmark und Gewürze hinzufügen
- Tomatenmark unter das Gemüse rühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Knoblauch herausnehmen, damit er nicht zu stark dominiert.
5. Einkochen
- Die Dose geschälte Tomaten, die Kräuter und den Sirup in den Topf geben.
- Das Ratatouille bei mittlerer Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln lassen. Falls nötig, etwas Wasser hinzufügen.
6. Abschmecken und servieren
- Vor dem Servieren nochmal kräftig abschmecken.
- Ratatouille mit Beilagen wie Reis, Pasta oder Kartoffeln und optional mit Tofu genießen.
Guten Appetit!
Kaddels traditioneller Kartoffeleintopf & cremige Kartoffelsuppe
Dieser Eintopf war in meiner Kindheit ein Klassiker. Oft wurde das Gemüse aus eigenem Anbau ohne Rezept und nach Gefühl gekocht. Für meine Schüler habe ich das Rezept nun niedergeschrieben.
Du kannst den Eintopf grob als Eintopf oder fein als Suppe genießen. Ich koche eine doppelte Menge: Einen Teil essen wir als Eintopf, und am nächsten Tag machen wir daraus eine cremige Suppe.
Zutaten für ca. 4 Personen:
- 1 kg Kartoffeln
- 100 g Karotten
- 1,5 Stangen Lauch
- 1 Schalotte
- 100 g Pastinaken
- 1–2 Stangen Staudensellerie
- 100 g Knollensellerie
- 2–4 EL neutrales Öl
- Muskatnuss, Salz, Pfeffer
- 1–1,5 l Gemüsefond
- Ca. 20 g Petersilie
- Optional: Weiße Bohnen, Räuchertofu
Zubereitung:
1. Gemüse vorbereiten:
- Karotten (Bio-Karotten können ungeschält bleiben), Lauch, Schalotte, Pastinaken (schälen), Staudensellerie und Knollensellerie (schälen) in kleine Stücke schneiden.
2. Gemüse anbraten:
- Das geschnittene Gemüse in einem großen Topf mit Öl bei mittlerer Hitze sanft anbraten.
3. Kartoffeln vorbereiten:
- Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Dann in kaltem Wasser lagern, damit sie nicht braun werden.
4. Eintopf kochen:
- Sobald das Gemüse im Topf leicht gebräunt ist, mit Gemüsefond ablöschen. Die Kartoffeln (ohne Wasser) zum Gemüse geben und alles bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Die Kochzeit beträgt je nach Größe der Stücke etwa 15–25 Minuten.
5. Toppings vorbereiten (optional):
- Räuchertofu in Würfel schneiden, gut trocken tupfen und scharf anbraten. Wenn die Würfel goldbraun sind, mit 1 EL Sojasoße ablöschen.
- Petersilie fein hacken.
- Weiße Bohnen abtropfen lassen und am Ende der Kochzeit in den Eintopf geben.
6. Abschmecken:
- Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
7. Servieren:
- Den Eintopf in Teller oder Schalen füllen, Toppings nach Belieben darauf verteilen und genießen.
Cremige Kartoffelsuppe aus dem Eintopf
Am nächsten Tag kannst du aus dem Eintopf eine Suppe machen.
1. Mehr Flüssigkeit und Bohnen hinzufügen:
- Etwas mehr Gemüsefond und eine Dose weiße Bohnen (wenn noch nicht im Eintopf) hinzufügen.
2. Pürieren:
- Die Suppe mit einem Pürierstab cremig pürieren.
3. Servieren:
- Die cremige Suppe in Teller füllen und mit Tofu und Petersilie garnieren. Dazu passen vegane Backerbsen, Brot oder traditionell "Apfelküchle".
Guten Appetit!
Kaddels Minestrone
Minestrone ist eine italienische Suppe, die je nach Region und Familie unterschiedlich zubereitet wird – mal als cremige Suppe, mal als Eintopf. Dieses Rezept ist variabel und kann an die Zutaten angepasst werden, die gerade vorhanden sind.
Zutaten für 4–5 Personen:
- 1 große Aubergine (300–400 g)
- Salz und Pfeffer
- 2 Schalotten
- 4 Knoblauchzehen
- 2 große Zucchini
- 2 rote Paprikaschoten
- 2 gelbe Paprikaschoten
- 1–2 Fenchelknollen
- 2–3 Karotten
- 1–1,5 Stangen Lauch
- 2–3 Stangen Staudensellerie
- Optional: 100 g Knollensellerie
- 1 Dose geschälte Tomaten
- Olivenöl zum Anbraten
- 0,5 Tube Tomatenmark
- 3 TL Kräuter der Provence oder frische Kräuter (Thymian, Oregano, Rosmarin, Salbei)
- 1 TL Dattel- oder Ahornsirup
- 2 Lorbeerblätter
- Gemüsefond (ca. 1,5–2 Liter)
- 200–300 g Risoni oder andere Nudeln (auch Nudelreste möglich)
- 1–1,5 Dosen weiße Bohnen
- Optional: etwas Wirsing und Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
1. Aubergine vorbereiten
Aubergine waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Stücke leicht salzen und 10–15 Minuten ziehen lassen. Danach gründlich mit Küchenpapier abtupfen.
2. Gemüse schneiden
Schalotten schälen und klein schneiden. Knoblauch schälen. Zucchini in kleine Würfel schneiden. Paprika längs halbieren, entkernen und in feine Stücke schneiden. Karotten, Fenchel, Lauch und Sellerie ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
3. Gemüse anbraten
Einen großen Topf mit etwas Olivenöl erhitzen. Schalotten, Knoblauch, Aubergine und das restliche geschnittene Gemüse zusammen mit den Lorbeerblättern darin 5–7 Minuten kräftig anbraten.
4. Würzen und Fond hinzufügen
Tomatenmark dazugeben und gut umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit dem Gemüsefond ablöschen.
5. Tomaten und Kräuter hinzufügen
Geschälte Tomaten, die Kräuter der Provence oder frische Kräuter sowie den Sirup hinzufügen. Die Suppe bei mittlerer Hitze 25–30 Minuten köcheln lassen. Falls nötig, während des Kochens etwas Wasser oder Brühe nachgießen.
6. Pasta kochen
Die Risoni oder andere Nudeln separat in einem Topf kochen und abgießen.
7. Bohnen und Nudeln hinzufügen
Nach dem Kochen den Knoblauch und die Lorbeerblätter aus der Suppe entfernen. Die weißen Bohnen abspülen und zur Suppe geben. Die gekochten Nudeln vorsichtig unterheben.
8. Abschmecken und servieren
Die Suppe vor dem Servieren nochmal abschmecken und nach Belieben mit Petersilie oder etwas Wirsing garnieren.
Guten Appetit!
Kaddels Gewürzpaste für Gemüsefond/Brühe
Diese Paste ist aus meiner Küche nicht wegzudenken! Sie verfeinert Suppen, Soßen und Eintöpfe und lässt sich an deinen Geschmack und Bedürfnisse anpassen. Die Paste ist sehr salzig und würzig, daher dosiere sie am Anfang lieber sparsam.
Zutaten für 4-5 Gläser
- 2–3 Schalotten
- 1 Stange Lauch
- 100 g Petersilienwurzeln oder Pastinaken
- 300 g Karotten
- 250 g Knollensellerie
- 50 g Staudensellerie
- 100–150 g Fenchel
- 50 g frische Petersilie
- (1–2 Zweige Thymian, nach Geschmack)
- 50 g frische braune Champignons
- 2–3 Blätter frischer Liebstöckel
- ¼ TL Muskatnuss, frisch gerieben
- 5 schwarze Pfefferkörner
- 4 Wacholderbeeren
- 2–3 Lorbeerblätter, getrocknet
- 1 TL Dattel- oder Ahornsirup (oder eine andere Süße)
- 30 ml Olivenöl
- 150 g grobes Salz (am besten unbehandeltes, feuchtes Salz)
Zubereitung
1. Gemüse vorbereiten
Schneide Schalotten, Lauch, Petersilienwurzeln (oder Pastinaken), Fenchel, Karotten, Staudensellerie, Petersilie, Champignons, Liebstöckel und Knollensellerie in etwa 1–2 cm große Stücke.
2. Zerkleinern
Gib die Gemüsestücke in eine Küchenmaschine und zerkleinere sie grob.
3. Anbraten
Gib das Olivenöl in eine große Pfanne oder einen Wok und erhitze es bei mittlerer Hitze. Füge das zerkleinerte Gemüse hinzu und dünste es langsam an.
4. Gewürze hinzufügen
Gib Muskatnuss, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter zum Gemüse. Füge auch das Salz und den Dattel- oder Ahornsirup hinzu.
5. Weitergaren
Koche das Gemüse unter ständigem Rühren, bis es weich ist. Das dauert etwa 20 Minuten, je nach Größe der Stücke.
6. Pürieren
Wenn das Gemüse weich ist, püriere es zu einer feinen Paste.
7. Abfüllen
Fülle die fertige Gewürzpaste in saubere Gläser und verschließe sie gut. Lasse die Gläser abkühlen.
8. Aufbewahrung
Bewahre die Paste im Kühlschrank auf. Sie ist mehrere Wochen haltbar.
Viel Freude beim Kochen und Verfeinern!